Luís Casanova Sorolla. The multi-media works of Casanova Sorolla are defined through transformative processes. Two-dimensional artistic works hint at previously taken place and meticulously staged performances, which themselves find their source in traded but individually interpreted notations or mediated traditions between high and vernacular culture.

 

Transversal literally as well as in a political transferred sense; in Casanova Sorollas’ works over objects of cultural value - from folkloric to classic - complex sociocultural realities find their expression. Thereby it is the plurality of interpretability of meaning and the multilingualism of its speakers/interpreters, which bear for their complexity. Ephemerally appearing arts, such as music and dance, in diagrammatic annotations hint in traces at the complex relationships and the contingencies of concrete singularities.

Luís Casanova Sorolla. Die multimedialen Arbeiten von Casanova Sorolla sind geprägt von transformativen Prozessen.

So verweisen zweidimensionale Kunstwerke meist auf zuvor stattgefundene und eigens inszenierte Performances, welche wiederum ihre Quelle in tradierten aber individuell interpretierten Notationen oder übertragenen Traditionen zwischen vernakularen Ausdrücken und Hochkultur finden.

 

Transversal in jeder Hinsicht, im Wörtlichen als auch im politischen übertragenen Sinne; in Casanova Sorolla’s Arbeiten finden komplexe soziokulturelle Realitäten über tradierte Kulturgüter von Folklore bis Klassik Ausdruck. Dabei ist es die Vielzahl der Interpretierbarkeit von Bedeutung und die Vielsprachigkeit ihrer Sprecher_innen/Interpret_innen, welche ihre Komplexität belegen. Ephemer erscheinende Künste wie Musik und Tanz verweisen in diagrammatischen Annotationen spurenhaft auf ihre komplexen Beziehungen und die Kontingenzen konkreter Singularitäten.

 

Spuren kultureller Transformationen
Ein Versuch über das Festhalten und Loslassen in den Arbeiten von Luís Sorolla Casanova
 

von Gabrielle Cram

 

 

 

Spuren der Sinne. Zu den Arbeiten von Luis Casanova Sorolla

Es scheint recht einfach, eine klangliche Form – sogar eine Vision – zu evozieren, unter welchen Bedingungen aber könnte man von einem visuellen Geräusch sprechen? 

 

von Matthias Schmidt

 

 

 

Kuratiert von Lucas Gehrmann (Kunsthalle Wien)

Musik – sie kommt, erfasst uns, selbst wenn wir sie nicht wollen, ergreift uns emotional und doch stets nur temporär.

 

von Lucas Gehrmann